Semesterprogramm
September
* Mi. 9.9. 21:00 Dschungelparty
* Mi. 23.9. 21:00 Beachparty
Oktober
* Mi. 7.10. 21:00 Togaparty
  Mo. 12.10. 20:00 Anconvent AC/BC
* Mi. 14.10.   Antrunk
* Fr. 16.10.-    
* So. 18.10.   Spessart-Wanderung
* Fr. 23.10.-    
  So. 25.10.   Achsen- & Antrittskneipe
* Sa. 31.10. 9:00 Gartentag
November
* Sa. 7.11. 20:00 Themenkneipe
* So. 8.11. 11:00 Hörnfrühschoppen
  Mo. 9.11. 20:00 Convent AC/BC
* Mi. 18.11.   Feuerzangenbowle
* Fr. 20.11.-    
  So. 22.11.   FMT
* Sa. 28.11.   Bonn-Exkursion
  Mo. 30.11. 20:00 Convent AC/BC
Dezember
* Sa. 5.12. 9:00 Gartentag
* Sa. 5.12.   Barbara- & Nikolausfeier
* Mi. 9.12.   Loriot-Abend
* Fr. 18.12.-    
* So. 20.12.   Thomastag
  Mo. 21.12. 20:00 Wahlconvent AC/BC
Januar
  Mi. 13.1.   RAK-Fuxentreffen
  Sa. 16.1. 9:00 Vennwanderung
  Mo. 18.1. 20:00 Abconvent AC/BC
* Mi. 20.1. 20:00 Philister-Vortrag
* Sa. 23.1.- 9:00  
  So. 24.1.   Gartentagwochenende
* Sa. 30.1.   90. Gründungskneipe
Februar
* Mi. 3.2.   Abtrunk

 

Zu allen mit einem Stern (*) gekennzeichneten Veranstaltungen sind uns Gäste herzlich willkommen. Soweit nicht anders angegeben, beginnen alle Veranstaltungen um 20:00 h.c.t. auf dem Westmärkerhaus.

Nähere Informationen erhältst du, indem du mit der Maus über die Veranstaltung gehst. Durch einen Klick kannst du dich dann zu speziellen Veranstaltungen direkt anmelden. Zusätzlich zu den hier aufgeführten Veranstaltungen treffen wir uns jeden Mittwoch, 20:00 h.c.t., auf dem Westmärkerhaus.

Das Semesterprogramm kannst du hier herunterladen.

Die Aktivitas freut sich über euren Besuch!


Geschichte der Burschenschaft Westmark

Die Zeit von 1920 bis 1933

Die Geschichte der Burschenschaft Westmark beginnt nach dem ersten Weltkrieg. Deutschland hatte den Krieg verloren, und die Bevölkerung war sich nicht einig, wie es in Zukunft weitergehen sollte. Nur langsam erholte man sich vom Schock und begann wieder Hoffnung zu schöpfen. Der Krieg hatte vieles Überkommene hinweggewischt, hatte aber auch den Blick für das Wesentliche geschärft. Auf diese Weise bot sich die Möglichkeit zu einem Neuanfang. ...

 

Die Zeit von 1933 bis zur Vertagung

Das Leben der Verbindung stand im Sommersemester 1933 stark unter dem Eindruck der Machtergreifung Hitlers und den damit einhergehenden Veränderungen. Getreu dem "Grundsatz" "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns", begann man unliebsame Persönlichkeiten aus Führungspositionen zu entfernen. Es beginnt die Gleichschaltung aller nicht NS-Organisationen. Welche Auswirkungen die Machtergreifung schon im Frühjahr 1933 auf den SB hatte, illustrieren zwei Briefe vom 29. April 1933: zum einen "Ich lege das Amt des Bundesvorsitzenden nieder (...) Gott der Herr segne auch fernerhin unseren lieben Schwarzburgbund" und zum anderen "...hat mich zum Bundesführer ernannt.... In meiner Eigenschaft habe ich ernannt zum Schriftführer..... zum Kassenwart...., zum Führer des Amtes für (...). Es lebe unser Schwarzburgbund! Es lebe unser Kanzler und Führer A. H. Es lebe unser ehrwürdiger Reichs präsident Generalfeldmarschall v. H. Es lebe unser geliebtes deutsches Vaterland!" ...

 

Von der Vertagung bis zum Krieg

Inmitten dieser turbulenten Wochen am Jahresende 1935 fand auf dem Hause noch eine Weihnachtsfeier statt. Wegen des laufenden Konkursverfahrens wurde das Haus aber dann nicht weiter von der Verbindung genutzt. Erst ein knappes Jahr nach der Auflösung der Westmark, am 10. November 1936, fand die Zwangsversteigerung des Westmärkerhauses statt. Die Stadt Aachen erwarb das Haus. Zum Westmärkertreffen in Düsseldorf (Salvatorbräu) am 10. Januar 1937 trafen sich 16 Verbindungsbrüder. Man faßte folgende Beschlüsse: "1. Nach Abschluß des gesamten Konkursverfahrens wird der AHV übergeführt in eine 'Vereinigung ehemaliger Westmärker' (amtsgerichtlich nicht eingetragen). 2. Die Beziehungen zum Bund werden aufgegeben. Dadurch werden allerdings persönliche freundschaftliche Beziehungen zu Mitgliedern anderer Bundesverbindungen nicht berührt." ...

 

Nachkriegszeit und Wiedergründung

Bereits kurze Zeit nach Kriegsende fanden sich überall in Westdeutschland Philister, die die Wiedergründung ihrer ehemaligen Verbindungen erwogen und schließlich auch vollzogen. Im rheinischen Raum erstand 1949 zuerst wieder die Rheno-Germania. Zwar trafen sich einige alte Westmärker, die auch nach der Vertagung der Verbindung ein freundschaftliches Verhältnis miteinander pflegten, mehrmals an verschiedenen Orten im nordrheinischwestfälischen Raum; jedoch dachte noch niemand an eine Wiedergründung der Verbindung, auch nicht als die Möglichkeit dazu bestand. ...

 

Die fünfziger Jahre

Die ganze Last der Verbindungsarbeit ruhte in den beiden ersten Semestern auf den Schultern des 1. Sprechers, Bbr. Peiseler. Ihm verdankte die damalige Aktivitas, daß sich die Westmark trotz aller Schwierigkeiten zu einer echten Korporation entwickelte. Auch die erfolgte Wiedergründung des AHV ging auf seine und seines Vaters Initiative zurück. Am 18. 4. 1953 konstituierte sich der Altherrenverband der Westmark. Von 70 angeschriebenen ehemaligen Westmärkern bekannten sich zuerst nur 18 Alte Herren wieder zur neugegründeten Westmark. Im Sommer 1953, dem 2. Semester, versuchten die Bundesbrüder ein korporatives Leben innerhalb der neuen Gemeinschaft aufzubauen. Es gab einen Semesterplan, der als grundlegendes Thema die Aussprache über den Schwarzburgbund vorsah. ...

 

Die sechziger Jahre

1960 bildete für die Westmark keinen besonderen Wendepunkt, nur das 40jährige Jubiläum hatte in diesem Jahr Anlaß zur Besinnung geboten. Die Westmark sollte in den bevorstehenden 10 Jahren ein recht wechselhaftes Bild abgeben. Die Wiedergründung lag weit zurück, die Bundesbrüder, die daran beteiligt waren, hatten Aachen verlassen und die Aktivitas bemühte sich das Übernommene zu verstehen. Unter diesem Aspekt muß man die Jahre nach 1960 zu verstehen trachten. Mit dem Sommersemester 1962 endet leider für den Chronisten sein besten Informationsmittel. Die Semesterzeitschrift der Verbindung, die "Westmark", wurde eingestellt. Ab hier bleiben nur die Protokolle der BC und AHC um ein Bild des Verbindungslebens zu zeigen. ...

 

Die Zeit von 1970 bis 1983

Die Burschenschaft Westmark zählt im Sommersemester 1970 acht aktive und 12 inaktive Bundesbrüder. Das nachlassende Engagement der Aktivitas erklärt der Sprecher, Reinhold Jonas, auf dem Convent des AHC zum 50. Stiftungsfest mit Prüfungsstreß und der Tatsache, daß so gut wie alle Bundesbrüder am Wochenende nach Hause fahren. Die Alten Herren gewinnen den Eindruck, daß die Aktivitas sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Als Conchargen amtieren Klaus Hintzen (XX) und Ralf Jansen (XXX). Die Situation der Aktivitas verschlechtert sich im Wintersemester 1970/71 zusehends. Streitigkeiten zwischen den nun noch acht Aktiven und sieben Inaktiven werden immer problematischer. Auch wenn im Laufe des Semesters mehrere interessierte Gäste begrüßt werden können, ist keine Aktivmeldung zu verzeichnen. Um über grundlegende Dinge mehr Klarheit und Einigkeit zu gewinnen, bildet die Aktivitas einen Ausschuß, der den speziellen Teil der Satzung überarbeiten soll. Dieser Ausschuß kommt seiner Aufgabe jedoch nicht nach. Die Zerstrittenheit innerhalb der Aktivitas führt in den Sermesterferien zu mehreren Austritten von aktiven Bundesbrüdern. ...

 

Die Zeit von 1984 bis 1989

Emsiges Treiben weckt das vormals so ruhige Westmärkerhaus zu neuem Leben. Man versteht sich, diskutiert oft nächtelang über Gott und die Welt, arbeitet im Garten, sieht gemeinsam fern und trinkt das eine oder andere Bierchen. Ganz zwanglos und ohne Ankündigung diskutiert man das aktuelle Zeitgeschehen. Die Gespräche haben mehr als nur Stammtischniveau. Die Veranstaltungen sind ausnahmslos gut besucht, und auf der 65. Gründungskneipe zeigt sich der Erfolg. Die erstmalig wieder erscheinende Westmarkzeitung wird zum Ende des Semesters wohl eher aus praktischen Gründen herausgegeben: Das Heft erscheint unter dem Titel "Wir sind's, die Westmärker" und es enthält neben einem Semesterbericht ausschließlich die Lebensläufe der neuen Westmärkerinnen und Westmärker. ...

Burschenschaft Westmark, Melatener Weg 22, 52074 Aachen, Telefon: 0241/83162